Die Gesellschaft

Die Hans Blumenberg-Gesellschaft widmet sich der Förderung und Pflege des Werks Hans Blumenbergs (1920–1996) sowie seiner internationalen und interdisziplinären Erforschung.  Sie bietet ein Forum und eine Vernetzungsplattform für die zahlreichen Bemühungen und Initiativen rund um die Blumenbergforschung weltweit. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem internationalen wissenschaftlichen Nachwuchs, den die Gesellschaft nach Kräften fördern möchte. Das wissenschaftliche Kuratorium unterstützt beratend bei Anfragen zu Übersetzungen, Publikationen und Zitationen aus dem im Deutschen Literaturarchiv Marbach befindlichen Nachlass Hans Blumenbergs.

Vorstand: Prof. Cornelius Borck (Universität zu Lübeck/Vorsitzender), Prof. Christine Blättler (Universität zu Kiel/stellvertretende Vorsitzende) und Prof. Oliver Müller (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Schatzmeister)

Kuratorium: Prof. Rüdiger Campe (Yale University), Prof. Paul Fleming (Cornell University), Prof. Petra Gehring (Universität Darmstadt), Prof. Pini Ifergan (Bar-Ilan University, Ramat Gan), Prof. Angus Nicholls (Queen Mary University of London), Prof. Birgit Recki (Universität Hamburg), Prof. Philipp Stoellger (Universität Heidelberg), Dr. Nicola Zambon (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) und Dr. Rüdiger Zill (Einstein Forum Potsdam)

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Junge Blumenberg-Forschung:
Am 15. September 2025 trafen sich erstmals 12 junge Blumenberg-Forschende am ZfL in Berlin, um über die eigene Arbeit zu Hans Blumenberg und seine Werke zu sprechen. Unter dem Motto „Verwesentlichung des Zufälligen“ wurden vier Promotionsprojekte zu Blumenbergs geschichtsphänomenologischem Ansatz, zu seiner Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse und zu Blumenbergs Goethe-Rezeption sowie zu ihrem Kontext in der philosophischen Goethe-Rezeption des 20. Jahrhunderts vorgestellt und besprochen. Anschließend haben wir unter Anleitung dreier Post-Docs über Hans Blumenbergs Bedeutsamkeitsbegriff, das kürzlich erschienene Buch „Vorläufiges zur Geschichte“ und Blumenbergs Habilitationsschrift „Die ontologische Distanz“ diskutiert. An diese schöne Erfahrung wollen wir anschließen und 2026 erneut zu einem Arbeitstreffen zusammenkommen. Dabei soll sowohl ein kollegialer Inkubationsraum für laufende Projekte junger Forschender entstehen als auch der Austausch mit erfahrenen Figuren der Blumenberg-Community verstärkt werden

Ansprechpersonen: Tianjue Li (Humboldt-Universität zu Berlin), Johannes Bungenstab (Technische Universität Darmstadt)

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Die Satzung der Hans Blumenberg-Gesellschaft e.V. kann hier eingesehen werden.

Um der Gesellschaft beizutreten, füllen Sie bitte das Formular aus und senden Sie es an info@blumenberg-gesellschaft.de